Antworten auf die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden – zu Terminen, Kosten, Ablauf und den Verfahren, mit denen ich arbeite.
Wie bekomme ich einen Termin?
Termine vereinbare ich ausschließlich telefonisch – direkt oder über eine Rückrufbitte auf dem Anrufbeantworter. Zur aktuellen Situation: Derzeit kann ich keine neuen Patientinnen und Patienten aufnehmen. Wer lieber schreibt, nutzt das verschlüsselte Formular auf der Kontaktseite.
Brauche ich eine Überweisung?
Nein. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, bringen Sie zum ersten Termin einfach Ihre Gesundheitskarte mit. Hilfreich, aber nicht nötig, sind vorhandene Arzt- oder Klinikberichte und eine Liste Ihrer Medikamente.
Was kostet die Behandlung?
Analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sind Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, ohne Zuzahlung. Privat Versicherte und Beihilfeberechtigte klären den Leistungsumfang am besten vorab mit ihrer Versicherung, denn er hängt vom Tarif ab. Selbstzahlerinnen und Selbstzahler sind willkommen; die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).
Wie läuft der Anfang ab?
Am Anfang steht die psychotherapeutische Sprechstunde. Sie klärt, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und welche Hilfe sinnvoll ist; danach erhalten Sie ein Formular (PTV 11) mit dem Ergebnis. Entscheiden wir uns für eine Zusammenarbeit, folgen in der Regel zwei bis vier probatorische Sitzungen zum gegenseitigen Kennenlernen. Vor Beginn der Behandlung brauchen Sie einen kurzen ärztlichen Konsiliarbericht, etwa von Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, der körperliche Ursachen abklärt. Danach stelle ich den Antrag bei Ihrer Krankenkasse.
Was ist der Unterschied zwischen tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie?
Beide Verfahren gehen davon aus, dass psychisches Leiden eine Geschichte hat, die zum großen Teil unbewusst wirkt. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie arbeitet fokussierter an einem umschriebenen, aktuellen Konflikt, meist einmal pro Woche im Sitzen. Die analytische Psychotherapie ist umfassender und intensiver: mehrere Sitzungen pro Woche, oft über Jahre, auf Wunsch und wenn es passt auch im Liegen. Welches Verfahren für Sie sinnvoll ist, besprechen wir in den ersten Stunden. Mehr dazu auf der Seite Ambulante Psychotherapie.
Wie lange dauert eine Therapie?
Das hängt vom Anliegen und vom Verfahren ab. Die Krankenkassen bewilligen Therapie in Schritten: eine Kurzzeittherapie umfasst bis zu 24 Sitzungen, eine tiefenpsychologisch fundierte Langzeittherapie bis zu 100, eine analytische Psychotherapie bis zu 300 Sitzungen. Eine Sitzung dauert 50 Minuten.
Muss ich auf der Couch liegen?
Nein. In der tiefenpsychologisch fundierten Therapie sitzen wir uns gegenüber. In der analytischen Psychotherapie kann die Arbeit auf der Couch stattfinden, wenn diese Form für Sie geeignet ist – das entscheiden wir gemeinsam.
Bieten Sie auch Verhaltenstherapie an?
Nein. Ich arbeite psychoanalytisch und tiefenpsychologisch. Verhaltenstherapie und systemische Therapie sind ebenfalls anerkannte, wirksame Verfahren; warum ich mich für einen anderen Ansatz entschieden habe, erläutere ich auf der Seite Ambulante Psychotherapie. Wenn Sie ein anderes Verfahren suchen, hilft der Wegweiser zum Therapieplatz.
Was geschieht mit dem, was ich erzähle?
Alles, was Sie mir anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht (§ 203 StGB). Ohne Ihre Einwilligung gebe ich nichts weiter. Ausnahmen sind eng begrenzt, etwa wenn eine akute Gefahr für Leib und Leben besteht. Für schriftliche Nachrichten mit Angaben zu Ihrer Gesundheit nutzen Sie bitte das verschlüsselte Formular statt einer normalen E-Mail.
Kommt etwas aus der Therapie in meine elektronische Patientenakte?
Das können Sie selbst bestimmen. Auf der Seite Elektronische Patientenakte erfahren Sie, was Psychotherapeuten einstellen müssen und was nicht, und können Widersprüche oder Ihr Einverständnis direkt als Schreiben erstellen.
Was tue ich in einer akuten Krise?
Bitte warten Sie in einer akuten Krise nicht auf einen Termin. Der Krisendienst Bayern ist rund um die Uhr erreichbar unter 0800 655 3000; bei unmittelbarer Gefahr rufen Sie 112. Weitere Anlaufstellen finden Sie auf der Seite Krisen.
Was, wenn ich Medikamente brauche?
Medikamente verschreiben Psychiaterinnen und Psychiater. Eine psychiatrische Mitbehandlung parallel zur Psychotherapie ist oft sinnvoll. Adressen in München finden Sie auf der Seite Psychiater & PIA.
Können Sie mich krankschreiben?
Nein. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann ich nicht ausstellen. Wenn Sie krankgeschrieben werden müssen, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder an eine Psychiaterin oder einen Psychiater.
Was, wenn eine ambulante Therapie nicht ausreicht?
Manchmal braucht es eine intensivere Behandlung in einer Tagesklinik, einer psychosomatischen Klinik oder einer Reha. Einen Überblick über alle psychosomatischen Kliniken in Deutschland bietet die Kliniksuche.
